Die E-Zigaretten-Lüge

Rolf Schlesinger • 20. Juni 2026

Lesezeit: 12 Minuten

Neue Verpackungen für die alten Suchtmittel

Der Konsum klassischer Tabakprodukte ist seit Jahren rückläufig. Um dem Umsatzrückgang etwas entgegenzusetzen, hat sich die Tabakindustrie neue Produkte einfallen lassen und mit einem völlig neuen Image versehen. Dazu wurde sehr geschickt die Idee verbreitet, diese neuen Produkte seien weniger gesundheitsschädlich als herkömmlicher Tabak. Es wurde das Narrativ des risikoarmen Rauchens in die Welt gesetzt. Die Raucher:innen sollen glauben, sie täten etwas für ihre Gesundheit, wenn sie vom Zigarettenrauchen zu den alternativen Produkten wechseln. 

Die Tabakindustrie platziert geschickt und gezielt Werbung, die als Aufklärung getarnt wird. So wird z.B. als Aufhänger und eye-catcher der Hinweis benutzt, dass angeblich die meisten Menschen glauben, Nikotin sei krebserregend und das sei gar nicht war. Für nähere Informationen wird dann auf eine website verwiesen, die erstens suggeriert, das ein Rauchverzicht sehr schwer sei und die meisten Menschen daran scheitern und dass zweitens angeblich weniger schädliche Alternativen bestünden. Es wird also empfohlen, da das Aufhören sowieso nicht gelingt, zu den neuen Produkten der Tabakindustrie zu wechseln. 

Insgesamt sind die Kampagnen der Tabakindustrie sehr erfolgreich, denn tatsächlich glauben sehr viele Menschen, dass E-Zigaretten weniger schädlich seien und lassen sich täuschen von bunten Verpackungen, harmlos klingenden Namen und Geschmacksstoffen, die eine natürliche und unbedenkliche Herkunft suggerieren. Viele der Produkte sind ganz gezielt gestaltet, um Jugendliche und Kinder anzusprechen. 

Definition

Als E-Zigaretten werden Geräte bezeichnet, die mittels Batterie-betriebener Erhitzer eine Flüssigkeit verdampfen, die dann inhaliert werden kann. Die Flüssigkeiten werden Liquids genannt und können mit oder ohne Nikotin genutzt werden. Dazu gibt es eine fast unüberschaubare Anzahl von Zusatzstoffen, die meistens den Geschmack beeinflussen sollen, sog. Flavors. Denn eigentlich ist das Inhalieren nikotinhaltiger Liquide ohne Aromastoffe ziemlich langweilig und Nikotin schmeckt bitter.

E-Zigaretten und Tabakerhitzer sind verglichen mit dem klassischen Zigarettenrauchen neu auf dem Markt. Der Umsatz mit diesem Produkten in Deutschland beläuft sich im Jahr 2023 auf ca. 575 Millionen Euro, für das Jahr 2024 wird mit einem Umsatz von über 800 Millionen Euro gerechnet. Der Trend der vergangenen Jahre zeigt einem immer schneller wachsenden Umsatz und die Voraussagen der zukünftigen Entwicklung sprechen für eine exponentiellen Anstieg.


E-Zigaretten erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, besonders unter Kindern und Jugendlichen. Dabei spielt das Marketing eine entscheidende Rolle. E-Zigaretten werden von Beginn an und entgegen allen anderslautenden wissenschaftlichen Erkenntnissen als die gesündere Variante des Rauchens angepriesen. Eine fast unüberschaubare Anzahl von Zusatzstoffen sorgt für einen angenehmen Geschmack. Diese Substanzen wiederum entstammen dem allgemein geläufigen Repertoire der Duftstoffe und verharmlosen zusätzlich den Konsum der E-Zigaretten. Im Gebrauch sorgen sie für eine Verminderung der sonst auftretenden Reizerscheinungen und des unangenehmen Geschmacks der Aerosole.


Es kommen somit die von der Werbeindustrie geschürte Erwartung einer geringen oder fehlenden Gesundheitsstörung und die Wahrnehmung eines vertrauten und angenehmen Geschmacks ohne störende Reizerscheinungen zusammen und mischen sich mit den bekannten Effekten des Nikotins.


Zudem ist die E-Zigarette gegenüber den klassischen Tabakprodukten auch für Minderjährige leicht verfügbar. Im sozialen Umfeld wird der Konsum von E-Zigaretten eher toleriert, während Tabakrauchen in der Öffentlichkeit, zumindest in geschlossenen Räumen inzwischen weitgehend verboten und verpönt ist. 

Die E-Zigarette (Liquid)

An der gesundheitsschädigenden Wirkung von E-Zigaretten bestehen keinerlei Zweifel. Unter keinen Umständen kann davon ausgegangen werden, dass der Konsum der E-Zigarette in irgendeiner Weise weniger schädlich wäre als der des konventionellen Tabakrauchens. Das Marketing hat dieses völlig unberechtigte Narrativ geschickt platziert, aber alle wissenschaftlichen Untersuchungen sprechen eindeutig dagegen.


Die Vorstellung, es sei schließlich kein Teer in der E-Zigarette, weshalb sie gesünder sein müsse als Zigaretten mit Tabak führt in die Irre. Es gibt nämlich kein gesundes Rauchen. Jede Form von Rauchen ist gesundheitsschädlich. Sollten tatsächlich in irgendeinem Rauch weniger Schadstoffe enthalten sein als in einem anderen Rauch, so sind es doch weiterhin Schadstoffe. Auch weniger Gift ist immer noch Gift. Was soll der Unterschied sein, ob mit jedem Atemzug 4000 giftige Substanzen inhaliert werden oder „nur“ 1000 giftige Schadstoffe? 


Für die Entwicklung der Krebserkrankungen gibt es keinen Schwellenwert. Es kann nicht behauptet werden, weniger Rauchen sei weniger schädlich und erst recht nicht weniger krebserregend. Solche Aussagen sind ein Hirngespinst der Industrie. 


Das Aerosol der E-Zigaretten wird mit dem Verdampfen von XXX erzeugt. Dieses ist nachweislich eine hochgradig schädliche Substanz für das Lungengewebe. Das E-Zigaretten harmlos seien, ist schlichtweg eine dreiste Lüge. 

Wie kann man am besten Umsatz machen?

Der konventionelle Tabakkonsum geht zurück und damit der Umsatz aus klassischen Tabakprodukten. Alternativen zur Zigarette sind zwar im Trend, aber Umsatz entsprich bisher nur einem Zehntel der konventionellen Tabakprodukte. Wer mehr Geld verdienen will, muss mehr Umsatz machen. Was ist also aus Sicht der Industrie zu tun, um den Umsatz mit den neuen Produkten anzukurbeln? 


Die E-Zigaretten der ersten Generation waren nicht besonders beliebt und konnten sich kaum durchsetzen. Viele Raucher:innen erzählten mir, dass es irgendwie nicht das selbe sei und die Zigarette mehr Befriedigung bringe. Sie kehrten meist nach wenigen Versuchen zur gewohnten Zigarette zurück. Ein Grund für die geringere Zufriedenheit mit E-Zigaretten war das langsamere Anfluten von Nikotin. 

Nikotin wird am schnellsten über die Lungenbläschen, die sogenannten Alveolen aufgenommen. Etwas langsamer erfolgt die Aufnahme über die Mundschleimhaut und am langsamsten über die Haut. Je schneller Nikotin im Gehirn ankommt und je größer die Menge ist innerhalb einer bestimmten Zeit, umso stärker sind die Effekte. Es kommt zu einer Überflutung des Gehirns mit Botenstoffen wie Noradrenalin und Dopamin, die sonst in dieser Menge im Organismus nicht vorkommen kann.


Dieser völlig unphysiologische Überfluss an Botenstoffen im Gehirn erzeugt den Kick. Jede Droge benutzt diesen Wirkungsmechanismus. Das schnelle Anfluten und die überschießende Freisetzung von Botenstoffen, wie sie unter normalen Bedingungen nicht vorkommen kann, ist der Schlüssel zur Erzeugung von Abhängigkeit. Das Gehirn reagiert auf den ungewohnten Überschuss mit einer Anpassung der Bindungsstellen für die Botenstoffe, den Rezeptoren. Diese werden unempfindlicher und ihre Zahl wird reduziert. Es ist gewissermaßen wie ein Schutzmechanismus gegen die Überflutung mit Botenstoffen.


Die Wirkung dieser Botenstoffe besteht allerdings in der Erzeugung von Wohlgefühl und wenn die Rezeptoren unempfindlicher sind und in geringerer Zahl zur Verfügung stehen, dann muss für den selben Effekt, das selbe Level von Wohlgefühl, eine höhere Dosis Botenstoff freigesetzt werden. Ab diesem Zeitpunkt ist für das Wohlgefühl eine Zufuhr der Droge unerlässlich, denn mit normalen Mitteln ist ein gutes Gefühl wegen der physiologisch geringeren Dosis Botenstoff und des Mangels an Rezeptoren nicht mehr zu erreichen. Das ist der Einstieg zur Sucht und der Teufelskreis der Dosissteigerung beginnt. 


Wie intensiv die suchterzeugende Wirkung einer Substanz ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Ein wesentlicher Faktor ist die Anflutungszeit, also die Zeit von Beginn der Zufuhr bis zum Erreichen der Wirkung. 

In der Medizin und der Pharmakologie macht man sich dieses Prinzip schon lange zu Nutzen. Zur Behandlung der starker Schmerzen wird Morphium in Form von Tabletten angeboten und Fentanyl als Pflaster zum Aufkleben auf die Haut. Die Wirkstoffe werden dann ganz langsam und kontinuierlich freigesetzt und vom Körper aufgenommen. Es entsteht ein gleichbleibender Wirkspiegel, aber eben kein Kick. Weder mit den Morphiumtabletten noch dem Fentanylpflaster lässt sich auf diese Weise eine Abhängigkeit erzeugen.


Im Gegensatz dazu wirken beide Substanzen sehr schnell suchterzeugend, wenn sie als Spritze direkt in die Blutbahn verabreicht werden. Nicht nur die Art der Zufuhr, sondern auch die chemische Beschaffenheit einer Substanz entscheiden über die Geschwindigkeit des Wirkungseintritts. Es ist bei der Herstellung von Medikamenten völlig normal, die chemischen Eigenschaften so zu verändern, dass die Geschwindigkeit des Wirkungseintritts nach Belieben ausgewählt werden kann. Auch die Dauer der Wirkung kann beeinflusst werden, indem z.B. das Anhaften einer Substanz am Rezeptor verlängert wird oder der Abbau verlangsamt wird. 

Die Industrie hat rasch gelernt. Das Nikotin in E-Zigaretten wurde so verändert, dass es genauso schnell anflutet und inzwischen sogar schneller als mit konventionellem Inhalationsrauchen zu erreichen ist. Außerdem wurde dafür gesorgt, dass es schneller wieder abgebaut werden kann. Die Folgen sind ein noch intensiverer Kick und damit zwangsläufig auch eine höhere suchterzeugende Potenz der E-Zigaretten. Das schnellere Abfluten des Nikotin sorgt zudem für einen rascheren Bedarf für Nachschub. Es wird folglich bereits nach kurzer Zeit erneut inhaliert und somit pro Tag eine größere Menge Liquid verbraucht. 

Bereits in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts galt in der Tabakindustrie die Weisheit: die erste Zigarette ist die wichtigste, den Rest erledigt für uns das Nikotin. Tatsächlich haben Studien ergeben, dass ein Mensch, der innerhalb weniger Stunden drei Zigaretten raucht mit einer Wahrscheinlichkeit von 20 % für die nächsten 20 Jahre jeden Tag mindestens 20 Zigaretten raucht. 


Die suchterzeugende Potenz des Nikotins darf nicht unterschätzt werden. Viele Menschen, die sich vom Rauchen befreien konnten, geraten irgendwann wieder in Versuchung und glauben, eine Zigarette könnten sie vielleicht doch mal rauchen. Sehr viele ziehen am kommenden Tag los und kaufen eine ganze Packung und bleiben wieder am Rauchen hängen. 

Die neuesten Entwicklungen der Tabak- und Liquid-Industrie zeigen eine sehr gezielte Beeinflussung des Konsumverhaltens durch äußerst geschickte Manipulation der chemischen Eigenschaften der Inhaltsstoffe. Diese werden immer mehr in Richtung einer suchtverstärkenden Wirkung verändert. Sie werden mit Geschmacksstoffen versetzt, die den schlechten Geschmack übertönen. Die Geschmacksrichtungen sind dem normalen Nahrungsangebot entnommen und wirken deshalb harmlos. Geschmacksstoffe überspielen den bewiesenermaßen gesundheitsschädlichen Effekt der E-Zigarette. Die Aufmachung der Verpackungen unterstütz mit bunten Farben, ansprechenden graphischen Elementen und verharmlosenden Namen der Produkte den Eindruck, man kaufe ein ungefährliches Lifestyle-Produkt. 


Der Tabakkonsum lässt bekanntermaßen mit zunehmendem Alter ab. Das gesamte Marketing der Industrie ist deshalb ausgerichtet auf die Zielgruppe der jungen Menschen, die generell unkritischer und risikofreudiger sind. Je früher ein Mensch den Nikotinkonsum beginnt, umso länger wird dieser Mensch als Kunde zur Verfügung stehen. Je intensiver die Abhängigkeit ist und umso schneller die Wirkung des Nikotins einsetzt und dann wieder verschwindet, umso mehr wird konsumiert werden. Es ist aus meiner Sicht eine perfide Strategie, die ich als menschenverachtend bezeichnen würde. 

Heater; Tabakerhitzer

Nicht anders sieht es mit den seit 2017 in Deutschland erhältlichen Tabakerhitzern aus. Die Behauptung, darin seien 80 % weniger Schadstoffe als im Zigarettenrauch entstammt der Feder der Tabakindustrie und ist nie bewiesen worden. Tatsache ist auch hier, dass der Rauch (nichts anderes ist es nämlich, auch wenn es anders genannt wird) krebserregende Stoffe enthält und diese z.B. wiederum im Urin der Konsumierenden nachgewiesen werden kann.


Über Langzeiteffekte kann naturgemäß nicht viel gesagt werden, da diese Produkte erst seit 2017 auf dem deutschen Markt sind. Niemand kann also wissen, was nach 10, 20 oder mehr Jahren des Konsums an Folgen zu erwarten ist. Allein die Tatsache, dass es sich um das selbe Ausgangsprodukt handelt, welches die selben Inhaltsstoffe hat, sollte hellhörig machen.


Das Argument der niedrigeren Temperatur im Vergleich zu Zigarette ist fadenscheinig. Wenn an der Zigarette gezogen wird, glimmt diese auf, der Tabak verbrennt bei hoher Temperatur. Danach kühlt die Glut ab und die Zigarette qualmt bei niedrigerer Temperatur vor sich hin. Dieser sogenannte Nebenstromrauch enthält aber deutlich mehr Schadstoffe und bildet das Hauptrisiko für das Passivrauchen. Dieses hat bekanntlich die selben Folgen wie das Inhalationsrauchen. Es ist also wieder einmal Augenwischerei, ein Trick der Werbeindustrie, wenn behauptet wird, Tabakerhitzer seien weniger schädlich. 


Was bedeutet es schon, ob ich viel oder wenig krebserregende Substanzen aufnehme? Die Entstehung von Krebs folgt keiner linearen Dosis-Wirkungskurve. Viel dieser Substanzen bedeutet nicht, dass man schneller, häufiger oder schwerer erkranken wird. Genauso bedeutet eine geringe Aufnahme dieser Giftstoffe keinesfalls, dass auch das Erkrankungsrisiko geringer ist. Hier gilt das Alles-oder-Nichts-Prinzip, was in der Wahrscheinlichkeitsrechnung als stochastisches Risiko bezeichnet wird. Demnach muss es nicht erst die zweihunderttausendste Zigarette sein (nach knapp 30 Jahren Konsum von 20 Zigaretten täglich), sondern bereits die allererste kann die gewesen sein, die den Krebs auslöst. 

Shisha

Der Ursprung der Wasserpfeife (Shisha) geht auf die Antike zurück und entstanden ist diese Form des Tabakkonsums wahrscheinlich im alten Persien oder in Indien um das 15. oder 16. Jahrhundert. Die Shisha ist in Europa eine Modeerscheinung, deren Gebrauch in Deutschland derzeit schon wieder wieder nachlässt.


Der Mythos, es handele sich um eine ungefährlichere Variante des Tabakrauchens hält sich allerdings hartnäckig. Als Argument wird meist die Färbung des Wassers genannt, die angeblich das Abfangen von Giftstoffen belegen soll. Wer ein wenig von Chemie versteht, wird nachvollziehen können, dass nur wasserlösliche Substanzen sich im Wasser lösen können. Alle anderen, nicht-wasserlöslichen Substanz den gehen ungehindert durch das Wasser hindurch und werden in voller Menge inhaliert. Außerdem kann nur ein sehr geringer Teil der wasserlöslichen Stoffe bei der Passage an das Wasser im Gefäß gebunden werden. Der weitaus größte Teil davon wird ungefiltert inhaliert. Der einzige Zweck des Wassers besteht in der Kühlung des Rauchs, der dadurch weniger unangenehm wird. 

Beim Verbrennen des Tabaks (falls allein dieser in den Kopf der Shisha kommt, die Auswahl an Zusatzstoffen ist auch hier riesig) fallen aber ungeheuer viele Substanzen an, die nur zum Teil wasserlöslich sind. Die anderen können alle ungehindert eingeatmet werden. Sonst wäre das ganze Ding ja auch nutzlos. Der Tabak wird nicht direkt verbrannt wie beim konventionellen Rauchen, sondern mittel Kohle oder einer elektrischen Heizung erhitzt. Es treten viele andere Verbindungen auf, die beim Zigarettenrauchen gar nicht in Erscheinung treten und die extrem schädlich sind (z.B. Propylenglycol, Nitrosamine, polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe). Propylenglycon kennen die meisten von uns als Frostschutzmittel für den Kühler von Kraftfahrzeugen. Die zahlreichen krebserregenden Schadstoffe werden beim Konsum der Shisha genauso freigesetzt wie beim Verbrennen des Zigarettentabaks. Der Temperaturunterschied spielt also auch hier wieder keine Rolle. 

Der Rauch der Shisha wird üblicherweise sehr viel tiefer über eine längere Zeit inhaliert als beim Zigarettenrauchen und die Luft wird anschließend länger angehalten. Das Rauchverhalten ist ähnlich wie beim Rauchen eines Joints. Wie bereits erwähnt haben die Tiefe der Inhalation und die Kontaktzeit entscheidenden Einfluss auf die Menge an Schadstoffen, die aufgenommen wird. 


Nebenbei sei noch erwähnt, dass oft nicht jeder in der „geselligen Runde“ ein eigenes Mundstück hat. Daraus resultieren ganz andere gesundheitliche Gefahren, die schlicht ein hygienisches Problem zur Ursache haben. 

Fazit

Es gibt nichts zu beschönigen. Auch wenig Gift ist Gift. Jeder Rauch ist schädlich. Es gibt keine „leichten“ Zigaretten und es gibt kein gesundes Rauchen. Der schädliche Effekt der Liquids ist zweifelsfrei nachgewiesen. Daten zu Folgen des Langzeitkonsums fehlen, da diese mit einer Latenz von 20-30 Jahren auftreten könnten wie bei Tabakrauchen. Die suchterzeugende Wirkung des Nikotins ist in in diesen Produkten deutlich höher als bei Tabakprodukten. Deshalb ist es unwahrscheinlich, durch den Umstieg von Tabak auf Vapes von der Nikotinabhängigkeit wegzukommen. 

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Über den Autor

Ich bin Rolf Schlesinger, Facharzt für Innere Medizin/ Pneumologie mit über 35 Jahren Expertise. Als erfahrener Coach und Hypnosetherapeut habe ich mich darauf spezialisiert, Menschen zu helfen, sich vom Rauchen zu befreien. Auf diesem Blog teile ich mit Ihnen mein umfangreiches Fachwissen aus Medizin, Persönlichkeitsentwicklung und Positive Psychologie und lass Sie teilhaben an meinem reichen Erfahrungsschatz, um Sie bestmöglich zu unterstützen, sich vom Rauchen endgültig zu befreien.